Das neue Jahr wird nach altem Brauch mit Feuer, Rauch und Lärm begrüßt. Ob es aber gelingt, mit Raketen, Böllern und Kanonenschlägen böse Geister und Dämonen zu vertreiben, ist fraglich. Sicher hingegen ist, dass der unsachgemäße Umgang mit pyrotechnischen Artikeln Jahr für Jahr hohe Personen- und Sachschäden auslöst. Die Schadenakten der Versicherer sind voll davon, wie die Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG, Wuppertal, mitteilt. Wer hingegen die gekauften Knall- und Leuchtartikel sicher – vor allem vor Kindern – aufbewahrt, die Gebrauchsanweisung des Herstellers befolgt, Fenster und Türen gegen Mitternacht geschlossen hält und nur im Freien sein Feuerwerk entfacht, hat beste Chancen, dass der Rutsch ins neue Jahr nicht mit Blut und Tränen endet.
Und wenn es doch zu unvorhergesehenen Unfällen kommt – sei es, dass sich eine Silvesterrakete verirrt, dass ein Knallfrosch in die falsche Richtung springt oder dass ein Feuerwerkskörper zu früh losgeht und in der Hand explodiert, mildert passender Versicherungsschutz zumindest den erlittenen oder angerichteten finanziellen Schaden.
Für beispielsweise einen Monatsbeitrag von nur 9,98 EUR leistet die private Unfallversicherung für einen Erwachsenen bei 100%iger Invalidität eine Entschädigungssumme von 525.000 EUR (Beispiel Barmenia). Für Kinder ist dieser Schutz noch deulich günstiger zu haben.
Für das lädierte Auto ist die Vollkaskoversicherung zuständig, falls der Missetäter unerkannt bleibt. Bei Brand reicht die Teilkaskoversicherung. Brandschäden am Haus zahlt die Gebäudeversicherung. Wird die Wohnungseinrichtung ein Raub der Flammen, so ist das ein Fall für die Hausratversicherung. Für Behandlungskosten auf Grund erlittener Verletzungen kommt die Krankenversicherung auf.
Wer einen Schaden anrichtet und dafür haftbar gemacht wird, dem steht die private Haftpflichtversicherung zur Seite.