Sorglos auf Reisen gehen
Die Ferienzeit naht, wir Deutsche werden unserem Ruf als Reiseweltmeister wieder alle Ehre machen und fern der Heimat nach Erholung suchen. Aber Reisen birgt auch Risiken, die nicht nur die Urlaubsfreude zerstören können, sondern darüber hinaus finanziell kaum kalkulierbar sind. Mit dem passenden Versicherungsschutz lässt sich jedoch gelassen verreisen.
In den schönsten Wochen des Jahres steht die Erholung vom Alltags- und Arbeitsstress an erster Stelle. Doch die Reisefreude ist schnell getrübt, wenn man bestohlen wird, auf Auslandsreisen ein Arztbesuch nötig wird oder gar ein Unfall passiert. Dann ist es nicht nur mit der Entspannung vorbei, sondern es können auch Kosten entstehen, mit denen man vorher nicht gerechnet hat. Um zumindest die finanziellen Folgen dieser Unwägbarkeiten abzufedern, raten Versicherungsexperten, Reisen ins Ausland nur mit dem passenden Schutz anzutreten.
Im „InfoCafé“ finden Sie den Reise-Service mit nützlichen Tipps zur Vorbereitung auf die Urlaubszeit. Dazu gehören beispielsweise Hinweise für eine vollständige Reiseapotheke, eine Checkliste für Erledigungen vor dem Urlaub, wichtige Telefonnummern für Kreditkartensperrungen und Formulare für Unfall- und Schadenmeldungen.
Ohne Auslandsreise-Krankenversicherung sollte niemand in den Urlaub starten. Ist man in einem Land unterwegs, das entweder zur EU gehört oder mit dem Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat, bietet der so genannte Auslandskrankenschein bzw. die Europäische Versicherungskarte der gesetzlichen Krankenkassen Leistungen zu den vor Ort gültigen Bedingungen. Eigenbeteiligungen sind hier nicht unüblich. Oftmals wird man aber ohnehin nur als Privatpatient behandelt. Krankheitskosten werden dann von den Krankenkassen nur begrenzt im Rahmen der in Deutschland üblichen Sätze übernommen. Da reicht der gesetzliche Krankenversicherungsschutz nicht immer aus.
Jenseits europäischer Grenzen (Ausnahme: Türkei, Tunesien) ist man grundsätzlich Privatpatient. Das heißt, alle Behandlungskosten, auch sehr hohe, trägt man selbst. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten hier und auch im Falle eines medizinisch notwendigen Krankenrücktransports aus dem Ausland, überhaupt keinen Versicherungsschutz.
Auch Privatversicherte sollten prüfen, ob ihr vorhandener Versicherungsschutz ausreicht. Schließt die private Krankenversicherung vollen Auslandsschutz für die Dauer der jeweiligen Reise ein? Ist ein Krankenrücktransport aus dem Ausland mitversichert? Mit einer Reise-Krankenversicherung vermeidet man mögliche Selbstbeteiligungen der privaten Vollversicherung und eine eventuelle Beitragsrückerstattung wird nicht gefährdet.
Ergänzend kann eine Reise-Unfallversicherung abgeschlossen werden. Diese Versicherung macht Sinn, da die gesetzliche Unfallversicherung nicht für Folgen eines Unfalls in der Freizeit aufkommt, und Urlaub ist zweifellos Freizeitvergnügen. Die Reisegepäckversicherung rundet den Auslandsschutz ab. Sie schützt europa- oder weltweit vor finanziellen Schäden durch Verlust, Zerstörung und Beschädigung der persönlichen Habe. Denn gestohlenes Gepäck am Urlaubsort kann den Reisenden teuer zu stehen kommen. Derartige finanzielle Überraschungen lassen sich aber mit Abschluss einer Reisegepäckversicherung vermeiden.
Ein Pauschal-Schutz für den Urlaub lässt sich bis kurz vor Reisebeginn in nur fünf Schritten und sogar online bei der Barmenia abschließen – auch wenn die Koffer bereits gepackt sind. Direkt auf www.reise.barmenia.de wird der Reiseschutz mit Hilfe weniger Klicks an die individuellen Bedürfnisse angepasst, und das zu überschaubaren Beiträgen.
Übrigens: Jahres-Verträge für Reise-Krankenversicherungen wurden in der Ausgabe 6/2007 der Zeitschrift FINANZtest auf Verbraucherfreundlichkeit getestet und bewertet. Dabei erhielt die Barmenia die Note „sehr gut“.