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Neue Studie zeigt: Gesunder Optimismus ist tatsächlich gesund

08.11.2007 Neue Studie zeigt: Gesunder Optimismus ist tatsächlich gesund

Ist für Sie das Glas halb leer oder halb voll? Wenn Sie zu Letzterem neigen, gehören Sie wohl zu den glücklicheren Optimisten. Für sie ist das Leben nicht nur schöner, sie haben auch mehr davon. Gleich zwei Langzeitstudien aus den USA und den Niederlanden belegen eine alte Vermutung: Eine positive Lebenseinstellung schützt vor Krankheit und verlängert somit das Leben. Das heißt im Gegenzug, wer das Glas immer nur halb leer sieht, fordert den Tod heraus.

Gerade jetzt vermag ein bisschen mehr Optimismus die dunkle Jahreszeit in ein farbigeres Licht zu tauchen. Mit einem derart sonnigen Gemüt erhöht sich Ihre Chance auf ein längeres Leben. Und das lässt sich nun auch mit harten Fakten wissenschaftlich belegen: Pessimisten  haben ein um 42 Prozent höheres Risiko, früh zu sterben.

Zu diesem Ergebnis kommen US-amerikanische Forscher in einer Langzeitstudie mit mehr als 7.000 Teilnehmern über einen Zeitraum von 40 Jahren. Im niederländischen Pendant mit 1.000 Teilnehmern über 9 Jahre war die Sterberate der Optimisten nur halb so groß wie die der Schwarzseher. Besonders stark wirkte sich das positive Denken auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus: Hier war das Sterberisiko der Pessimisten vier mal so hoch wie das der Optimisten.

Schon lange weiß man, dass Pessimismus und Depressionen häufig nah beieinander liegen. Klar ist auch, dass sich bei depressiven Patienten die Heilungschancen vieler Krankheiten teils drastisch verschlechtern. Wer dem Leben jedoch positiv gegenüber steht, der tut auch was für sich und seinen Körper, der lebt gesund und treibt Sport, weil er der Überzeugung ist, dass es ihm gut tut. Und so ist es dann auch.

Auch das „rein Körperliche“ sollte man nicht außer acht lassen, denn das Gehirn steht in direkter Verbindung mit den Hormonen und der Immunabwehr. So überträgt sich eine positive Grundeinstellung auf den gesamten Organismus. Unterm Strich macht das ein paar Lebensjahre mehr. Und manchmal muss man eben doch einfach nur daran glauben.