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31.07.2008 Hitze lässt Herzen höher schlagen – belastet sie aber auch
Die schönste und wärmste Zeit des Jahres kann für Menschen mit Herz-Kreislaufproblemen zur echten Belastungsprobe werden. Schweißtreibende Temperaturen bergen vor allem für das Herz ernsthafte Gefahren. Hitze bedeutet für das Herz-Kreislauf-System Schwerstarbeit.
Bei hohen Temperaturen muss das Herz wesentlich kräftiger pumpen, um mehr Blut zum Abkühlen an die Hautoberfläche zu transportieren. Der Körper schwitzt und verliert damit nicht nur viel Flüssigkeit, sondern auch wichtige Mineralstoffe, die unter anderem für eine reibungslose Funktion des Herz-Kreislauf-Systems sorgen. Zu den kritischen Mineralien zählt beispielsweise Magnesium. Ein Magnesiummangel belastet das System erheblich und kann sogar zu Herzrhythmusstörungen führen.
So überstehen Sie die heißen Tage unbeschadet:
- Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter Mineralwasser, gern gemischt mit Fruchtsäften.
- Verzichten Sie auf alkoholische Getränke, Limonade, Kaffee oder schwarzen Tee. Sie sind als Durstlöscher ungeeignet.
- Auch wenn Sie wegen einer Herzschwäche normalerweise nicht so viel Flüssigkeit zu sich nehmen dürfen, sollten Sie an heißen Tagen die Trinkmenge in Absprache mit Ihrem Arzt steigern.
- Bevorzugen Sie kühle und schattige Plätze und meiden Sie die pralle Sonne.
- Verzichten Sie möglichst auf Entwässerungstabletten.
- Essen Sie wie die Südeuropäer: viel frisches Obst, Gemüse und Fisch.
- Füllen Sie den Magnesium-Speicher Ihres Körpers auf. Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker hierzu beraten. Übrigens: Magnesium wird auch das „Anti-Stress-Mineral“ genannt. Damit können Sie sich z.B. auch gegen sommerlichen Reisestress schützen.
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