Wenn sich der Sommer von seiner schönen Seite zeigt, begibt sich ins Freie, wer kann. Umso mehr, wenn das reife Obst an Büschen und Bäumen darauf wartet, geerntet zu werden. Doch sollten Sonnenhungrige und Gartenbesitzer bei allem verständlichen Eifer ihre Gesundheit nicht aufs Spiel setzen, denn zuviel Sonne schadet. Wen es trotz Hitze in den Garten treibt, der sollte einiges beachten.
Man könnte meinen, zum Thema Sonnenbrand sei alles gesagt – doch weit gefehlt: Viele Zeitgenossen vergessen das Eincremen, wenn der Zweck ihres Aufenthalts im Freien etwas anderem dient als dem reinen Sonnenbaden. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, vor der Gartenarbeit exponierte Körperstellen mit wasserfester Sonnencreme zu schützen.
Kleidung ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Ein heller Sonnenhut mit breiter Krempe schützt nicht nur vor der UV-Strahlung, sondern auch vor Überhitzung. Wer bei 30 Grad 'unbehütet' in der prallen Sonne werkelt, riskiert einen Sonnenstich. Die Obsternte endet dann nicht mit frischem Kirschkuchen, sondern in der Notaufnahme. Machen Sie regelmäßig Pausen im Schatten, trinken Sie ausreichend – und bei Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit sofort raus aus der Sonne!
Eine UV-undurchlässige Sonnebrille vervollständigt den Sonnenschutz. Das gleißende Sonnenlicht kann ungefiltert zu einer Bindehautentzündung führen.
Natürlich sollten die hier genannten Maßnahmen bei Kindern besonders beachtet werden, denn ihre Haut ist viel empfindlicher und in Bezug auf Hautkrebs 'merkfähiger'.