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11.11.2008 Stress und Angst lassen Herzen höher schlagen – Risiko für Herzinfarkt steigt

Die Finanzkrise mal aus einem anderen Blickwinkel: Banker und Aktienhändler stehen derzeit enorm unter Stress, mit möglichen Folgen für ihre Gesundheit. Angst setzt Adrenalin frei, das zu einer Verengung der Herzkranzgefäße führen kann. Als mögliche Folge kann es zu einem Herzinfarkt kommen. Somit hat die Finanzkrise also auch eine gesundheitliche Facette.

Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, zählen zu den so genannten Risikopatienten. Kommt dann noch der Stress hinzu, ist das Herz in Gefahr. Ein gesundes Herz kann mit Stress recht gut umgehen. Hinzu kommt, dass ein erhöhter Stresspegel oft mit Herzbeschwerden assoziiert wird. Bei vielen Betroffenen treten dann psychosomatische Beschwerden auf, etwa ein starker Druck auf der Brust. In solchen Fällen sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, um Ursachen und Gefährdung genau zu diagnostizieren.

Gegen den Stress kann man sich auch auf lange Sicht wappnen: durch Sport und eine angepasste Ernährung. Wer sich täglich 30 bis 45 Minuten körperlich betätigt, kann seelische Tiefschläge besser verkraften. Auf den Teller gehört zudem mehr Fisch. Denn Fisch liefert herzschützende Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in fettem Seefisch wie Hering, Lachs und Makrele enthalten.

Übrigens: Japaner erleiden viel seltener einen Herzinfarkt als beispielsweise US-Amerikaner. Japaner, die an einer traditionell fischreichen Ernährung festhalten, sind auch seltener von Arterienverkalkung betroffen - dem Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Von daher gilt: heute schon an Sushi gedacht? Lecker und gut gegen Stress!

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