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18.03.2009 Auf ein gesundes Osterfest

Macht sich der Frühling zurzeit auch noch rar, der Osterhase hat sich bereits in den Auslagen der Supermärkte breit gemacht. Noch gut vier Wochen, dann geht das fröhliche Eierfärben, -suchen und -verzehren wieder los. Eine Frage stellt sich angesichts der bunten Schlemmerei alljährlich neu: Sind zu viele Eier nicht ungesund?

Das stetige Bemühen um eine gesunde Ernährung hat auch immer wieder das Ei ins Gespräch gebracht. Vor allem der hohe Cholesteringehalt steht hier zur Debatte. Meist ist jedoch nicht das Ei allein, sondern das gesamte Ernährungsumfeld an zu hohem Cholesterin schuld. Vorneweg steht die übermäßige Aufnahme von gesättigten Fettsäuren, in erster Linie von tierischen Fetten, zu wenig frisches Obst und Gemüse, zu wenig körperliche Bewegung, zu viel Alkohol und Nikotin.

Wer keine Probleme mit seinen Cholesterinwerten hat, der kann unbeschwert seine Ostereier genießen. So ein Ei hat es nämlich in sich: Es ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und wichtigen Spurenelementen. Zudem enthält es den Fettstoff Lecithin, der sich positiv auf die geistige Fitness und Nervenstärke auswirkt. Eine wahre Energiebombe, die ihren Kopien aus Schokolade in punkto Gesundheit weit überlegen ist.

Wie viele Ostereier darf man also essen? Genießen Sie über die Ostertage hinweg ruhig ein oder zwei Hühnereier pro Tag. Generell ist jedoch täglich maximal ein Ei zu empfehlen. Denken Sie daran, dass Eier fettreiche Wurst- und Käsesorten nicht ergänzen, sondern ersetzen sollten.

Und damit Ihr Osterei auch noch schön aussieht - hier die wichtigsten Tipps zum Ostereierfärben:

  • Nehmen Sie zum Kochen Eier die zwischen 1 und 2 Wochen alt sind. Achten Sie auf eine glatte Oberfläche.
  • Vor dem Kochen die Eier anpieksen. Eine Kochzeit von 10-12 Minuten ist ausreichend.
  • Die hart gekochten Eier nicht abschrecken. Sanft gekühlte Eier halten sich viel länger frisch. Fertig gefärbte Eier aus dem Supermarkt sind durch eine Schutzlackierung gleich mehrere Monate haltbar.
  • Nehmen Sie Naturfarben zum Färben. So vermeiden Sie das Risiko einer allergischen Reaktion. Die Eier vor dem Färben mit Essig abreiben, das erhöht die Farbaufnahme.
    Rote Beete und rote Zwiebelschalen ergeben Rottöne.
    Schwarzer Tee oder Walnussschalen färben Goldgelb bis Braun.
    Spinat und Petersilie ergeben Grün.
    Rotkohlblätter färben Blau bis Lila.

Etwas sollten Sie nie vergessen: Eier wachsen nicht im Karton, sondern werden von lebenden Hühnern gelegt. Tun sie den Legehennen und Ihrem Gewissen einen Gefallen und kaufen Sie nur Eier mit der Kennzeichnung ‚0` oder ‚1`, denn nur dann ist eine vertretbare Tierhaltung gewährleistet.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Verstecken und vor allem: einen guten Appetit.