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Lichtschutzfaktor nicht ausreizen - besser kurze Sonnenbäder genießen

23.06.2009 Lichtschutzfaktor nicht ausreizen - besser kurze Sonnenbäder genießen

Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor ist noch kein Freibrief für ausgiebiges Sonnenbaden. Selbst gut eingecremt ist man nicht vor Hautkrebs und vorzeitiger Hautalterung geschützt. Experten empfehlen daher den Lichtschutzfaktor nicht auszureizen.

Der auf Sonnenschutzmitteln angegebene Lichtschutzfaktor bezieht sich lediglich auf die UVB Strahlen, nicht jedoch auf die UVA Strahlung. Letztere kann Hautkrebs auslösen und beschleunigt die Hautalterung. Bislang ist es nicht möglich die UVA Schutzkraft eines Sonnenschutzmittels auf Schutzdauer oder -intensität hin zu überprüfen. Verlässliche Aussagen über eine unbedenkliche Sonnenbaddauer können somit nicht getroffen werden.

Es empfiehlt sich daher das Sonnenbad lieber vorzeitig zu beenden. Als Faustregel setzen Experten etwa zwei Drittel der ‚erlaubten’ Zeit für ein Sonnenbad an. Wie lange dies im Einzelnen ist, hängt vom jeweiligen Hauttyp, der damit verbundenen Eigenschutzzeit der Haut sowie dem verwendeten Lichtschutzfaktor ab.

Wenn Sie genau wissen wollen, wie hoch die Eigenschutzzeit Ihrer Haut ist, nutzen Sie den kostenlosen Service von UV-Check.de. Hier können Sie zu jeder Zeit und für (fast) jeden Ort in ganz Europa individuell ermitteln, wie lange Sie in der Sonne bleiben können ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Der beste Schutzfaktor wird gleich mit empfohlen.

Wichtig: Beim Sonnenbaden ist regelmäßiges Nachcremen ist ein Muss, da Schweiß oder Baden im Salz- oder Chlorwasser den Cremefilm durchlässig machen. Die absolute Schutzdauer lässt sich durch Nachcremen jedoch nicht verlängern! Kinder sollte man zudem immer auch durch eine angemessene Kleidung vor der prallen Sonne schützen.

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