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22.07.2009 Bleiben Sie beim Waschen cool

22.07.2009 Bleiben Sie beim Waschen cool

Trotz Klimawandels und ständig steigender Energiekosten, haushalten viele Deutsche immer noch, als gäbe es kein Morgen. Eine unnötige Verschwendung, die man mit einigen einfachen Regeln deutlich reduzieren kann.

Aktuelle Studien haben ergeben, dass alle EU-Bürger ihren Energieverbrauch um ein Fünftel reduzieren könnten – und das ohne große Anstrengungen. Dies entspräche umgerechnet rund 60 Milliarden EUR pro Jahr. Für den einzelnen Haushalt bedeutet dies ein Einsparpotenzial von 200 – 1.000 EUR jährlich. Alles, was es dafür braucht, ist ein schonender und bewusster Umgang mit Energie. Dabei bedeutet Sparen nicht auf Lebensqualität zu verzichten.

Am Beispiel Waschen lässt sich dies gut verdeutlichen:

Da die meisten Menschen heute keiner allzu drecklastigen Tätigkeit mehr nachgehen, ist auch unsere Wäsche nur noch mäßig verschmutzt. Doch frei nach dem Motto ‚Viel (Hitze) hilft viel` wird häufig noch Weißwäsche gekocht und Buntes bei 60 Grad gewaschen. Ein unnötiges Relikt aus Zeiten, in denen noch gnadenlos „porentief rein“ gewaschen wurde. Aber die Waschtemperatur ist entscheidend: Wer anstatt einer 60-Grad-Wäsche eine 40-Grad-Wäsche ansetzt, verbraucht nur halb so viel Strom. Moderne Waschmittel sind mittlerweile auf niedrige Temperaturen eingestellt. Hygienisch betrachtet, stellt dies im Regelfall kein Problem dar.

Wer über den Neukauf einer Waschmaschine nachdenkt, sollte deshalb nicht nur ein ‚Super A`-Gerät bevorzugen, sondern auf spezielle Niedrigtemperatur-Waschprogramme achten, die die Stromkosten weiter senken. Die höheren Anschaffungskosten amortisieren sich schneller, als man denkt. Auch in anderer Hinsicht ist das Superschnäppchen aus dem Prospekt nicht nachhaltig: Schon nach wenigen Jahren fallen meistens die ersten teuren Reparaturen oder sogar eine neue Waschmaschine an.

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