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Bereits beim Kauf von Elektrogeräten an die Folgekosten denken

11.08.2009 Bereits beim Kauf von Elektrogeräten an die Folgekosten denken

Immer noch bergen die Energiekosten großes Einsparpotenzial, das vielfach nicht ausgenutzt wird. Das Ausschöpfen beginnt bereits beim Kauf größerer Haushaltsgeräte: Wer hier nicht auf Effizienzklassen achtet, verschleudert bares Geld. Viele unterschätzen die Folgekosten ihrer angeschafften Geräte. Günstige Anschaffungskosten täuschen oftmals über spätere Mehrkosten hinweg.

Was Kühlschrank, Waschmaschine, Wäschetrockner und Co. auf Dauer wirklich kosten, hängt vor allem vom Strom- und Wasserverbrauch ab. So manches ,Schnäppchen’ erweist sich später als ‚Strom- oder Wasserfresser`.

Damit Sie am Ende nicht draufzahlen, sollten Sie beim Kauf auf die EU-weiten Eurolabel achten. Hersteller und Händler sind verpflichtet, ihre Geräte damit zu kennzeichnen. Die Label geben Auskunft über den Energieverbrauch eines Gerätes und ordnen sie einer Energieeffizienzklasse zu. Diese wird in Buchstaben ausgedrückt: von A bis G, wobei A die beste Klasse darstellt und G die schlechteste.

Seit 1999 dürfen bis auf wenige Ausnahmen nur noch A- bis C-Geräte verkauft werden. 2004 kamen die neuen Spitzenwerte A+ (auch Super-A oder A-eco) und A++ hinzu. Spitzenreitergeräte mit A++ verbrauchen nur noch maximal 30 Prozent eines 1992 zu Grunde gelegten Durchschnittsgeräts.

Wer langfristig denkt, sollte ausschließlich Produkte mit A+ oder A++ Label kaufen. Vor allem bei Kühlschränken und Waschmaschinen spielen die Super-A-Kategorien eine große Rolle: Bis zu 100 Liter Wasser lassen sich in einem Mehrpersonenhaushalt je Waschgang sparen. Klar ist, je weniger Wasser verbraucht wird, desto weniger Strom wird für das Aufheizen des Wassers benötigt. In barer Münze ausgedrückt, sind Sie so schnell bei einer Ersparnis von 80 Euro pro Jahr.

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