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Oldtimer: die richtige Pflege für

20.08.2009 Oldtimer: die richtige Pflege für "reifes Blech"

Oldtimer brauchen mehr Wartung und Pflege als moderne Autos. Wer hier nicht auf Nummer sicher geht, riskiert teure Folgeschäden und Reparaturen.

‚Schmierdienst` fürs Fahrwerk
In die Jahre gekommene Fahrwerke verfügen über mehrere Schmiernippel an den Achsen und Stoßdämpfern, welche in festen Abständen abgeschmiert werden müssen. Vergisst man diesen ‚Schmierdienst`, können die Bauteile austrocken und dadurch beschädigt werden.

Alle 5.000 km das Öl wechseln
Moderne Fahrzeuge kommen mit einem Ölwechsel alle 15.000 km problemlos zurecht. Bei Oldtimern sollte das Öl oft schon nach 5.000 km gewechselt werden.

Das richtige Öl auswählen
Viele Oldtimer vertragen modernes Mehrbereichsöl nicht. Falls das bejahrte Schätzchen auch im Winter bewegt werden soll, empfiehlt sich der Einsatz eines speziellen Winteröls. Fragen Sie in einer spezialisierten Werkstatt nach.

Die richtige Werkstatt finden
Kaum eine Werkstatt kennt heute die Techniken, die früher angewendet wurden, um die Fahrzeuge am Laufen zu halten. Daher läuft bei Reparaturen an alten Fahrzeugen oft vieles falsch. Hier ist es wichtig eine Werkstatt zu finden, die mit der alten Technik vertraut ist. Die nötige Liebe zum Detail sorgt dann dafür, dass sorgfältig und bedacht gearbeitet wird. Zur Auswahl der richtigen Werkstatt lohnt es sich, unter Liebhabern nachzufragen.

Die richtige Lagerung
Wer sein Schätzchen nur im Sommer bewegt, muss es den Winter über sorgfältige lagern. Dabei ist es wichtig, dass die Temperatur im Winterquartier nicht zu sehr schwankt, weil sich sonst Kondenswasser bilden kann. Achten Sie unbedingt auf ausreichende Trockenheit und gute Belüftung bei längerem Abstellen.

Darüber hinaus gibt es einige Tipps, die allen Oldtimern gut tun:

  • Volltanken vermeidet Rost im Tank.
  • Eine gelöste Handbremse friert nicht ein. 
  • Frostschutzmittel im Kühler schadet nie.
  • Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz sind bei Oldtimern genauso wichtig wie bei modernen Fahrzeugen.
  • Waschen, Einwachsen, Unterbodenwäsche und Motorwäsche sollten zum Standard-Pflegeprogramm gehören.
  • Lack, Chrom und Innenausstattung sollten nur mit Pflegemitteln behandelt werden, die zum jeweiligen ‚alten` Material passen. In der Regel müssen mildere Substanzen ausreichen, als bei Neufahrzeugen angewendet werden.
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