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05.11.2009 Richtiges Fahrverhalten im Herbst
Der Herbst fegt nicht nur die Blätter von den Bäumen, er treibt auch das Wild vermehrt auf die Straßen - bei früher Dunkelheit eine gefährliche Begegnung. Der Zusammenstoß mit Wildtieren kann im schlimmsten Fall für Fahrer und Beifahrer tödlich enden. Daher müssen Autofahrer jetzt eine erhöhte Aufmerksamkeit an den Tag legen und den Fuß vom Gas nehmen.
So kommen Sie sicher durch den Herbst:
- Fahren Sie vorausschauend und behalten Sie den rechten und linken Fahrbahnrand im Auge.
- Fernlicht kann Ihnen helfen, die funkelnden Augen des Tieres in der Dunkelheit eher zu erkennen.
- Reduzieren Sie bei Wildwechsel-Schildern sofort das Tempo.
- Wenn ein Tier auftaucht: bremsen, abblenden und hupen.
- Rechnen Sie damit, dass dem einzelnen Tier noch ein ganzes Rudel folgt.
Versuchen Sie ruhig zu bleiben und hektische Lenkbewegungen zu vermeiden, wenn ein Unfall unausweichlich ist. Halten Sie das Lenkrad gut fest, steuern Sie geradeaus und bremsen Sie. Ein kontrollierter Aufprall ist zumeist weniger riskant als ein unkontrolliertes Ausweichmanöver.
Nach dem Zusammenstoß:
- Warnblinkanlage einschalten und Unfallstelle absichern
- Polizei informieren (diese informiert auch den zuständigen Jäger)
- Gebührenden Abstand zum verletzten Tier einhalten
- Getötetes Wild an den Straßenrand ziehen (tote Tiere nicht einpacken und mitnehmen, das gilt als Wilderei und wird bestraft)
- Bei Kontakt mit verletzten Tieren Handschuhen anziehen (Tollwutgefahr)
Um die Schadenbearbeitung Ihrer Versicherung zu erleichtern, sollten Sie die Unfallstelle fotografieren und mögliche Zeugen notieren. Melden Sie den Schaden möglichst innerhalb von einer Woche.
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