Wenn es Draußen immer kälter wird, drehen wir Zuhause und im Büro die Heizungen auf. Darunter leiden vor allem die Augen. Sie werden trocken, fangen an zu brennen und zu jucken. Das Gefühl ständig etwas im Auge zu haben, irritiert uns augenscheinlich.
Ursachen für die unangenehmen Symptome eines trockenen Auges können neben der trockenen Heizungsluft auch lange Bildschirmarbeit, langes Fernsehen oder Staub sein. Der Effekt ist derselbe: die Tränenflüssigkeit reicht nicht aus, um das Auge angenehm feucht zu halten.
Betroffene können durch so genannte künstliche Tränen bzw. Tränenersatzmittel für Linderung sorgen. Es gibt eine Reihe verschiedener Präparate, die aufgrund unterschiedlicher Zusammensetzungen andere Wirkungsweisen hervorbringen. Da ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit stark durch individuelle Empfindungen bedingt sind, lohnt es sich, verschiedene Präparate auszuprobieren.
Entgegen weitläufiger Meinungen sind Gewöhnungseffekte bislang nicht bekannt. Die eigene Tränenproduktion lässt durch regelmäßige Anwendung von Tränenersatzmitteln nicht nach.
Das können Sie außerdem tun, um trockene Augen zu vermeiden:
- Innenräume regelmäßig lüften
- Spaziergänge an der frischen Luft
- Auto-Gebläse vom Gesicht ablenken
- Bildschirmarbeit durch regelmäßige Pausen unterbrechen
- Blinzel-Frequenz heraufsetzen
Halten die Beschwerden auch bei Verwendung von Tränenersatzflüssigkeiten an, suchen Sie einen Augenarzt auf um festzustellen, ob es sich um ein trockenes Auge handelt oder doch andere Ursachen an den Symptomen schuld sind.