|
|
16.11.2009 Missmut ist nicht immer gleich eine Depression
In Deutschland sind laut einer aktuellen Erhebung der GfK Marktforschung fast jede dritte Frau und jeder vierte Mann depressionsgefährdet. Die Anzahl der Fehltage aufgrund seelischer Leiden nimmt stetig zu. So erschreckend die Zahlen auch sind, nicht jeder Herbst-Blues ist gleich eine Depression. Vor allem der Lichtmangel setzt uns jetzt besonders zu.
Durch den Lichtmangel wird die Produktion des stimmungsaufhellenden Endorphin und des Botenstoffs Serotonin gedrosselt. Licht ist wichtig, um die Glücks-Hormon-Produktion im Gehirn anzuregen. Stattdessen wird nun verstärkt Melatonin produziert, ein Stoff, der eigentlich den Schlaf mitsteuert. Kein Wunder also, dass Sie sich jetzt müde und schlapp fühlen.
Das hilft gegen Lichtmangel und Trübsinn:
- Gehen Sie jeden Tag mindestens eine Viertelstunde raus, um das Tageslicht und die frische Luft zu genießen. So kommen das Verhältnis zwischen Serotonin und Melatonin - und damit auch Ihr Gemütszustand - wieder ins Gleichgewicht.
- Magnesiumhaltiges Essen regt das Nervensystem an und beugt Stress vor. Milch- und Vollkornprodukte sowie Bananen, Beerenobst und Geflügel sind wichtige Magnesium-Lieferanten und gehören jetzt verstärkt auf Ihren Teller.
- Jodhaltige Nahrungsmittel bedeuten einen Energieschub für den Körper und sorgen für gute Laune. Ganz oben auf der Liste steht Sushi. Schokolade – in Maßen genossen – stimuliert die Serotonin-Produktion im Gehirn.
Hellt sich ihr Gemütszustand trotz Ihrer Bemühungen nicht auf, dann scheuen Sie sich nicht einen Arzt zu Rate zu ziehen. Gemeinsam können Sie abklären, ob vielleicht doch eine Depression vorliegt, die schwerere Geschütze erfordert, als ein gängiger Herbst-Blues.
|
zum Thema erhalten Sie von den Barmenia Versicherungen
|
|
|
|
|