Jeder hat oder hatte mal eine Oma, die den Wehwechen auf ihre ganz eigene Art begegnete: mit Hausmitteln aller Art. Da musste bei Erkältung die Hühnersuppe her und gegen Ohrenschmerzen halfen Zwiebelsäckchen. Auch heute noch erfreuen sich Hausmittel großer Beliebtheit. Doch was ist dran an Honig und Wadenwickel?
Zunächst einmal: Das Risiko von Nebenwirkungen ist bei Hausmitteln erfreulich klein. Doch wie steht es um die Wirksamkeit? Wissenschaftliche Belege gibt es kaum, aber Gesundheitsexperten betonen, dass die wohltuende Wirkung von Hühnersuppe, Tee und Co. nicht unterschätzt werden sollte. Auch das Ritual der Zubereitung kann schon eine lindernde Wirkung haben.
Wir haben für Sie einige bewährte Hausmittel zusammengestellt:
Honig vs. Reizhusten
Mit Honig kann man sehr gut Reizhusten bekämpfen. Allerdings sollte man ihn nicht bei Kindern unter einem Jahr anwenden. Den Effekt des Honigs führen Mediziner vor allem auf seine antimikrobielle Wirkung zurück.
Fieber vs. Wadenwickel
Wadenwickel haben durchaus einen fiebersenkenden Effekt, sofern der Wickel nicht zu kalt ist. Idealerweise liegt die Temperatur des Wickels fünf Grad unterhalb der Körpertemperatur.
Schnupfen vs. Nasenspülung
Typische Winterbeschwerden, wie Schnupfen oder eine verstopfte Nase lassen sich sehr gut mit Salzwasser-Nasenspülungen bekämpfen. Dazu wird ein gestrichener Teelöffel Salz in einem halben Liter abgekochtem Wasser aufgelöst. Am einfachsten funktioniert das Ganze mit einer Nasendusche. Der Effekt: Die Nasenschleimhaut wird befeuchtet und vorhandene Krankheitserreger ausgespült.
Kräuterkissen vs. Schlafstörung
Ein Schlafkissen, gefüllt mit Lavendel, Melisse und Baldrian, hilft gegen Schlafstörungen.
Heusack vs. Rückenschmerzen
Ein wärmender Heusack hilft gegen Verspannungen und Rückenschmerzen.