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Pflegevorsorge, Pflegetagegeld, Pflegeergänzung, Pflegeversicherung

04.08.2006 Wir werden immer älter ...

Pflege! Das Vorsorgethema der Zukunft

Wir werden immer älter! Das ist zunächst einmal durchaus positiv. Aber unsere Gesellschaftsstruktur ändert sich und das hat auch für jeden Einzelnen Auswirkungen. Wer jetzt schon die Konsequenzen bedenkt, ist später im Vorteil.

Beispiel:
Mit einer höheren Lebenserwartung steigt auch das Risiko der Pflegebedürftigkeit. Heutzutage sind über 10 % der 75- bis 80-Jährigen Pflegefälle. Mit 80 steigt das Risiko auf fast 15 % an, ab 85 beträgt die Wahrscheinlichkeit bereits fast 25 %. Davon abgesehen kann eine Pflegebedürftigkeit auch schon erheblich früher eintreten, etwa nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit.

Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung bietet einen Grundschutz für häusliche und stationäre Pflege. Der Umfang der Leistungen ist dabei genau vom Gesetzgeber festgelegt. Ein stationärer Pflegeplatz kostet heute schon durchschnittlich 3.000 EUR im Monat. Diese Kosten sind durch die Leistungen der Pflegepflichtversicherung bei weitem nicht gedeckt. So beträgt die Leistung in der höchsten Pflegestufe III 1.432 Euro monatlich – im Ernstfall zu wenig. Bei häuslicher Pflege sieht es nicht anders aus. Hinzu kommt, dass die Preise für häusliche und stationäre Pflege steigen, die Leistungen der Pflegepflichtversicherung aber seit 1995 nicht angepasst wurden. Die Differenz zwischen der Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung und den tatsächlichen Kosten muss selbst getragen werden ... Von der Rente? Aus dem Vermögen? Und dann? Von den Kindern?

Sie möchten:

  • so lange wie möglich ihre Selbstständigkeit behalten – im gewohnten häuslichen Umfeld.
  • so lange wie möglich ihr Leben gestalten – auch und trotz eventueller gesundheitlicher Einschränkungen.
  • und so lange wie möglich ihre eigenen Interessen bis ins hohe Alter ohne finanzielle Engpässe wahren.

Eine ergänzende Pflegetagegeldversicherung - egal ob privat oder gesetzlich krankenversichert, schützt Sie vor den finanziellen Folgen von Pflegebedürftigkeit. Den Umfang und die Qualität der Versorgung bestimmen Sie dabei individuell nach Ihren Wünschen.