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Homöopathie

Die Homöopathie ist eine spezielle Arzneimittel-Lehre. Sie geht davon aus, dass Stoffe in kleinen Mengen umgekehrt wirken wie in großen. Stoffe, die bei gesunden Menschen bestimmte Krankheitserscheinungen hervorrufen, bewirken – in verdünnter Form verabreicht– bei Kranken mit ähnlichen Symptomen eine Heilung.

Das Prinzip der Homöopathie lautet also: Ähnliches heilt Ähnliches. Das Verfahren des Verdünnens wird "Potenzieren" genannt. Dabei werden die Urstoffe jeweils im Verhältnis 1:10 (Dezimal-Potenzen) immer weiter mit einem Lösungsmittel (Alkohol oder Wasser) verdünnt. Ein Teil Urstoff mit neun Teilen Lösungsmitteln ist dann ein homöopathisches Arzneimittel in der Potenz D 1. Verdünnt man einen Teil von D 1 wieder mit neun Teilen Lösungsmittel, erhält man ein Mittel in der Potenz D 2 usw. In der Homöopathie gibt es so genannte Tiefpotenzen (bis D 6), Mittelpotenzen (bis D 18) und Hochpotenzen (über D 18).