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Richtiges Verhalten im winterlichen Straßenverkehr
In Deutschland hält der Winter Einzug - mit Glatteis und Schnee im Gepäck. Damit die morgendliche Schleichfahrt zur Arbeit nicht zur teuren Rutschpartie wird, beherzigen Sie folgende Ratschläge des ADAC:
- Fahren Sie nicht blauäugig in das (weiße) Chaos. Machen Sie sich bereits am Vorabend wetterkundig und kalkulieren Sie Verkehrsbehinderungen ein. Steigen Sie, wenn nötig, auf öffentliche Verkehrsmittel um.
- Machen Sie eine Bremsprobe, wenn Sie losfahren. Aber blicken Sie vorher in den Rückspiegel!
- Meiden Sie Schleichwege durch ruhige Wohnviertel. Dort sind die Straßen oft tückischer, da selten gestreut und erst spät geräumt wird.
- Halten Sie deutlich Abstand! Besonders an Kreuzungen sollten Sie Ihren Vordermann genau im Auge behalten und frühzeitig abbremsen.
- Brücken können zu bösen Eisfallen werden, da die Fahrbahn hier von oben und unten gekühlt wird. Nebel kann sich hier gar als Eis niederschlagen.
- Temperaturen um den Gefrierpunkt sind verkehrsgefährdender als harter Frost. Durch gefrierenden Regen bzw. tauenden Schnee- oder Eisbelag sind die Fahrbahnverhältnisse schwer berechenbar. Ein angetauter Eisbelag ist besonders rutschig, da hier auf dem Eis noch ein Wasserfilm liegt!
- Auch zugeschneite Straßenschilder verlieren nichts von ihrer Gültigkeit. Allein ihre typische Form macht viele Verkehrszeichen immer identifizierbar.
- Die mit ‚M+S’ markierten Ganzjahresreifen sind längst nicht so wintertauglich wie echte Winterreifen. Da es hier keine rechtliche Grundlage gibt, können Reifenhersteller nach Gusto ihre Reifen mit ‚M+S’ bedrucken. Fahren Sie entsprechend vorsichtiger, wenn Sie diesen Reifentyp fahren – oder steigen Sie auf Winterreifen um.
- Räumfahrzeuge nach Möglichkeit nicht überholen. Überholmanöver sind bei kritischen Straßenverhältnissen immer ein Risiko. Zeigen Sie Geduld und Verständnis.
Gute Fahrt!
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